Kunst & Kultur

Kunst trifft Literatur: Werner Schmidt macht „James Joyce und die Farben des Ulysses“ in Offenburg erlebbar

Werner Schmidt
© Wolfgang Huber – Der Künstler und Autor Werner Schmidt in seinem Atelier in Offenburg.
Was als unsicheres Buchprojekt begann, hat sich binnen eines Jahres zu einer außergewöhnlichen Verbindung von Literatur, Kunst und Vermittlung entwickelt. Künstler Werner Schmidt eröffnet mit seinem Werk „James Joyce und die Farben des Ulysses“ nun auch in der Ortenau neue Zugänge zu James Joyce. In Offenburg lädt er zu einer Ausstellung, einem begehbaren Labyrinth und begleitenden Seminaren ein – und gibt den literarischen Beiträgen des Buches bewusst Raum jenseits der Bilder.
Wundersame Entwicklung

Vor einem Jahr hatte der Künstler Werner Schmidt noch keinen Verlag für sein Buchprojekt. Die Produktion war ungewiss, ein Erscheinungsdatum stand in den Sternen. Am 18. Januar 2025 ging mit einem Besuch von Verleger Martin Holz in seinem Berliner Atelier die Tür auf für eine rasche wundersame Entwicklung. Am 12. Juni, vier Tage vor dem 121. Bloomsday konnte er schließlich „James Joyce und die Farben des Ulysses“ anlässlich einer Ausstellung in der Berliner Galerie Tammen der Öffentlichkeit vorstellen.

20 Autoren beteiligt

An dem Buchprojekt waren 20 weitere Autoren mit wissenschaftlichen und literarischen Artikeln beteiligt. Da in den Medien vor allem die Bilder in den Vordergrund rückten, entwickelte Werner Schmidt die Motivation, möglichst bald, zusammen mit einem Labyrinth durch die Bildwelt der Farben und Fotografien aus ihrem Buch, diesen Beiträgen einen viel breiteren Raum zu geben.

James-Joyce-Table in Offenburg

Jetzt lädt Werner Schmidt zum Einstieg in das neue Jahr ein, an einem James-Joyce-Table Platz zu nehmen, nachdem er sich durch ein Labyrinth hindurch mit viel Spaß dorthin verortet hat. Wer Lust hat kann auch seine erste Einzelausstellung in der Ortenau nach 23 Jahren begehen und sich mit „joycelichen“ Bildern auseinandersetzen, die Dirk Teuber im Buch so detailliert beschrieben hat.

A James-Joyce-Laboratory, Kunst im Georg-Dietrich-Areal

Öffentliche Besuchstermine: 

Sonntag, 11. Januar, 15 -19 Uhr

Sonntag, 25. Januar, 14 -19 Uhr

Samstag, 7. Februar, 14 -19 Uhr

Veranstalter: Dr. Cantz‘ sche Verlagsgesellschaft und der Galerie Tammen, Berlin

Spezifische Programmpunkte, wie z.B. Lesungen, Film- oder Musikbeiträge werden kurzfristig angekündigt auf der Website:

www.wernerschmidt-artist.de

Atelier Werner Schmidt

James-Joyce-Seminare

Termine:

(ab 5 Personen, Anmeldung erforderlich, frei)

Freitag, 9. Januar, 18 – 20 Uhr

Freitag, 23. Januar, 18 – 20 Uhr

Freitag, 6. Februar, 18 – 20 Uhr

Die Termine behandeln verschiedene Aspekte zum Thema und bauen aufeinander auf, sind aber auch einzeln zu besuchen. Es geht dabei hauptsächlich um die Bearbeitung des Buches: „James Joyce und die Farben des Ulysses“* in Bezug auf James Joyces‘ Ulysses aber auch andere Werke. Beispiele werden per Video auf Großleinwand vorgeführt.

(*kann vor Ort erworben werden zum Preis von € 59,-)

Schulklassen oder andere, auch private Gruppen sind willkommen nach Anmeldung.

Ort: Kunst im Goerg-Dietrich-Areal, Am Güterbahnhof 1, D – 77652 Offenburg

Eintritt: Der Eintritt ist frei

Kontakt: Werner Schmidt, Mobil: 0173 / 320 543

Siehe auch hier:

„Ü70“: Werner Schmidt zeigt eine ganze Künstlergeneration

Rainers Glosse #2: Kunst, die zu uns kommt – über Monumente im öffentlichen Raum

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