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Langzeitstudie: Hunde und Katzen fördern Gedächtnis und Sprache – und halten unser Gehirn im Alter fit

Frau mit bestem Freund, dem Hund
© g3gg0/pixabay – Hunde sind mehr als nur gute Freunde. Sie helfen unserem Gedächtnis im Alter.
Ein treuer Blick, ein leises Schnurren – Haustiere sind für viele mehr als nur Gefährten. Eine neue Langzeitstudie der Universität Genf legt nun nahe: Hunde und Katzen können unsere geistige Leistungsfähigkeit im Alter stärken. Hundebesitzer punkten vor allem beim Gedächtnis, Katzenfans bei sprachlichen Fähigkeiten. Die Gründe liegen laut Forschenden in Bewegung, Nähe und festen Routinen. Nicht jedes Haustier zeigt diesen Effekt – Aquarien und Vogelkäfige bieten nicht diesen Effekt.

Ein Hund, der einen morgens schwanzwedelnd begrüßt, oder eine Katze, die sich schnurrend auf dem Schoß zusammenrollt – solche Momente tun nicht nur gut, sie könnten auch die geistige Gesundheit im Alter stärken. Das legt eine neue Studie der Universität Genf nahe, über die der Guardian berichtete. Darius Rimkus von Watson hat den Beitrag zusammengefasst.

Europaweite Langzeitstudie

Die Forscher/innen analysierten demnach im Rahmen der europaweiten Langzeitstudie „Survey of Health and Retirement in Europe“ über einen Zeitraum von 18 Jahren die Daten von Erwachsenen über 50 Jahren. Das Ergebnis: Menschen, die mit einem Hund oder einer Katze zusammenleben, schnitten bei kognitiven Tests besser ab als jene ohne tierische Begleiter.

„Der Besitz von Haustieren wird mit einem positiven Einfluss auf die kognitive Leistungsfähigkeit und den kognitiven Abbau im späten Erwachsenenalter in Verbindung gebracht“, wird Adriana Rostekova, Hauptautorin der im Fachjournal Scientific Reports veröffentlichten Studie, zitiert.

Emotionale Nähe hilft

Während Hundebesitzer/innen insbesondere beim Kurz- und Langzeitgedächtnis punkteten, zeigten Katzenliebhaber/innen Vorteile bei sprachlichen Aufgaben. Sie hatten laut Studie auch weniger Schwierigkeiten beim Abrufen von Wörtern. Auch emotionale Nähe und regelmäßige Zuwendung könnten dem Bericht zufolge das Denkorgan stimulieren.

Doch nicht jedes Haustier scheint diesen Effekt zu haben. Vogelkäfige oder Aquarien bringen dem Gehirn offenbar wenig, wenn es um Denkprozesse geht. Die Forschenden vermuten, dass es vor allem auf die Interaktion ankommt: Hunde fördern Bewegung und soziale Kontakte, Katzen strukturieren den Alltag und schaffen emotionale Nähe, schreibt Dariusch Rimkus weiter.

Präventive Gesundheitsstrategie

Der tägliche Spaziergang, das Füttern zu festen Zeiten, das gemeinsame Kuscheln – all das wirkt sich offenbar positiv auf unsere geistige Verfassung aus. Und so könnten Hund und Katze künftig nicht nur treue Gefährten sein, sondern auch Teil präventiver Gesundheitsstrategien im Alter.

red/ChatGPT

Zum Ausgangsartikel:

Hund und Katze als Haustier helfen dem Gehirn gegen geistigen Abbau im Alter

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